Spielen, lernen und wachsen, umhüllt von der Gegenwart handwerklich arbeitender Erwachsener

Im Kindergarten Auenland trifft man nicht nur Kinder von 3-7 Jahren, sondern auch erwachsene Menschen, die schnitzen, backen, tonen, malen, an der Werkbank Schwerter und Tierfiguren herstellen, musizieren, spinnen, weben, flechten und vieles mehr und immer wieder Neues ausprobieren. Es werden Steine zerrieben, kleine Theaterstücke aufgeführt und sehr ernsthaft gespielt – und viel gelacht dabei. Spielzeug wird natürlich selbst hergestellt, aber auch jeden Tag Brot gebacken. Die Arbeitswelt der Erwachsenen durchdringt die Spielwelt der Kinder und umgekehrt.

Ein offener Kamin mit prasselndem Feuer unterhält sich mit einem Brunnen, in dem Wasser sprudelt. Eine Empore sorgt für Übersicht und viele kleine Rückzugsorte ermöglichen Besinnung und abgeschirmtes Spiel. Ein Konzept, das immer in Bewegung und Wandlung sein möchte, von vielen Seiten Anregungen entgegennehmend.
Natürlich dürfen Männer in einem solchen Konzept nicht fehlen. Ein männlicher Erzieher und ein “Kindergartengroßvater” sorgen dafür, dass auch die Jungs männliche Vorbilder wahrnehmen können, aber auch die kleinen Mädchen wissen das mit der Zeit zu schätzen, dass jemand da ist, der immer wieder für Überraschungen sorgt.